Bayernland

NEUBAU - BETRIEBSSITZ DER FIRMA BAYERNLAND

STERZING 2011 - 2012

Die europaweit als Importeur und Verteiler von Milchprodukten tätige Firma Bayernland GmbH wollte zur wirtschaftlichen Weiterentwicklung ihr Betriebsgebäude in Sterzing vergrößern. Da der vorherige Standort jedoch keine sinnvolle Erweiterung zuließ, wurde eine Verlegung des Betriebes geplant.
Das Projekt sah die Errichtung eines nicht unterkellerten, dreigeschossigen Neubaus mit angrenzendem Kühllager vor. Die Verwaltungsräume sind im Erd- und Obergeschoss untergebracht; im Dachgeschoss finden sich Technik-, Archiv- und Abstellräume.
Die Fassade des Gewerbebaus ist klar gegliedert und orientiert sich in ihrer zeitgenössischen Formensprache an die Erfordernisse eines modernen Verwaltungsgebäudes.
[Arch. Peter Kraus, Arch. Eleonora Kraus]



Weico

NEUBAU BETRIEBSHALLE

FELDTHURNS

Die Fa. WEICO ist im Bereich Metallbau und Maschinenbau tätigt. Für die betriebliche Weiterentwicklung war die Erweiterung der Produktionsflächen erforderlich. Nachdem am vorherigen Standort keine Erweiterungsmöglichkeit bestand, war der Bau einer neuen Betriebshalle im Gewerbegebiet „Schrambach 2 - Ziggler“ geplant. Hier ist nun die Fertigung von Maschinen und Metallbauteilen untergebracht.
Die neue Werkshalle mit ca. 1.110 m² Grundfläche und einem Volumen von ca.16.000 m³ wurde mit Betonfertigteilen und mit vorgefertigten Hohldielendecken errichtet, der Verwaltungstrakt wurde als Massivbau ausgeführt. Der kubische Hallenbaukörper wird durch die vertikale Gliederung der Fassadenpaneele und der Lichtbänder bestimmt. Von diesem massigen Gebäudeteil hebt sich an der Südseite der dreigeschossige Verwaltungsbau ab.
[Arch. Peter Kraus]



Turbinenbau Troyer

NEUBAU BETRIEBSHALLE

STERZING 2008 - 2009

Das Betriebsareal der Fa. Turbinenbau Troyer umfasste vor der Erweiterung des Firmengeländes eine rund 2.250m² große Produktionshalle mit vorgesetztem Verwaltungstrakt. Für die betriebliche Weiterentwicklung entstand auf der benachbarten Fläche eine zweite Produktionshalle. In ihr werden heute Turbinen und Zubehörteilen hergestellt. Ferner nimmt der Neubau die Sandstrahlerei und Lackiererei des Unternehmens auf.
Die neue Werkshalle wurde als Stahlskelettbau mit vorgefertigten Hohldielendecken errichtet. Der kubische Hallenbaukörper ist optisch durch die horizontale Gliederung der Fassadenpaneele und die zum Teil unregelmäßig angeordneten Lichtbänder charakterisiert. Von diesem massigen Gebäudeteil setzt sich an der Südostecke ein transparenter Glaskörper ab, der die neue dreigeschossige Verwaltung des Betriebs aufnimmt.
[Arch. Peter Kraus]



Dental Clinic Dalla Torre

UMNUTZUNG ZAHNARZTPRAXIS

STERZING 2003 - 2006

Eine Zahnarztpraxis sollte in einer ehemaligen Karosseriewerkstätte mit angegliedertem Wohn- und Verwaltungstrakt ihren Platz finden.
Dem neuen Verwendungszweck entsprechend sollten die beiden unterschiedlichen Baukörper sei es organisatorisch als auch gestalterisch miteinander verschmelzen. Dies konnte durch eine neue Grundrisslösung und dem Zubau eines Empfangs- und Wartebereichs erreicht werden. Aufgrund der bestehenden Tragkonstruktion in Skelettbauweise wurde als Außenhaut eine hinterlüftete Fassadenverkleidung gewählt, die auch teilweise über den bestehenden Verwaltungs- und Wohntrakt weitergezogen wurde, sodass dem Objekt die gewünschte optische Einheit verliehen werden konnte.
[Arch. Peter Kraus]



Milchhof

ERWEITERUNG BETRIEBSGEBÄUDE

STERZING 2005 - 2007, 2009 - 2010

Die Betriebsgebäude des Milchhofes Sterzing wurden im Laufe der Jahre mehrmals den betrieblichen Erfordernissen angepasst und erweitert. Für die wirtschaftliche Weiterentwicklung des Milchhofes war eine weitere Vergrößerung der Betriebsanlage erforderlich.
Die Produktions- und Verarbeitungsanlagen wurden in die bestehende Lagerhalle erweitert. Kühllager, Kommissionierung und die gesamte Verwaltung des Warenausganges wurden in den Neubau auf dem neu erworbenen Grundstück an der Westseite verlegt.
Der neue Baukörper schließt im Westen an das vor einigen Jahren errichtete Hochregallager an. Um dem aufgrund der mehrfachen Erweiterung stark gegliederten Gebäudekomplex ein einheitliches Gesamtbild zu geben wurden dessen Formensprache und Materialien aufgenommen und im Neubau als linearer Baukörper weitergeführt. Der Verwaltungsbau für die Warenausgabe an der Südseite hingegen hebt sich aufgrund seiner Funktion klar von der Lagerhalle ab und ist als Bezugspunkt erkennbar.
[Arch. Peter Kraus]