Stiftung Deutschhaus Sterzing

ERRICHTUNG SENIORENWOHNUNGEN

STERZING 2014 - 2015

Die Orientierung des in der Nähe des Zentrums von Sterzing liegenden Baugrundstückes, die Grundstücksform und dessen leichte Hanglage ermöglichten die Errichtung eines dreigeschossigen Baukörpers (E+2) mit Tiefgarage. Die darin untergebrachten elf barrierefreien Wohneinheiten mit ca. 50 m² wurden jeweils mit einem Schlafzimmer, einem Bad und einer Wohnküche ausgestattet. Jede Wohnung besitzt zudem eine Terrasse bzw. Balkon und Wintergärten. Zusätzliche Gemeinschaftsräume für die Bewohner und Nebenräume fanden im EG und KG ihren Platz.
[Arch. Peter Kraus, Arch. Eleonora Kraus]



Privater Wohnbau

BAULICHE UMGESTALTUNG UND NEUBAU HAUS R

TRENS 2013 - 2015

Das Baugrundstück befindet sich am Hang oberhalb des Dorfkerns von Trens. Die Aufgabe bestand darin, das bestehende Wirtschaftsgebäude unberührt zu belassen und das direkt angebaute Wohngebäude umzubauen, teils abzutragen und zu erweitern. Der so entstandene Baukörper verfügt über drei Geschosse und einem einseitig flach geneigten Satteldach. Im Erdgeschoss sind eine ca. 60m² große Wohnung, sowie eine Garage, Keller und Technikräume untergebracht. Im 1. Obergeschoss und Dachgeschoss wurde eine großzügige Wohnung realisiert, welche über eine Außentreppe erschlossen wird.
[Arch. Eleonora Kraus, Arch. Peter Kraus]



Privater Wohnbau

ERWEITERUNG VILLA D

STERZING 2015

Aufgabe war es, eine zweigeschossige (KG + EG) bestehende Villa um einen sehr offenen Baukörper zu erweitern und den Zugangsbereich neu zu konzipieren, ohne den Charakter des Bestandsgebäude zu verändern. Der neu errichtete Zubau mit großen Glasfronten, wurde in Leichtbauweise realisiert und nahm die Quoten, Dachform und Materialien des Bestandes auf. Durch die Erweiterung wurde ein geschützter, großzügiger teils überdachter Innenhof geschaffen.
[Arch. Eleonora Kraus, Arch. Peter Kraus]



Privater Wohnbau

NEUBAU ZWEIFAMILIENHAUS M

STERZING 2013 - 2014

Im Zentrum von Sterzing, im Bereich der St. Margarethenkirche wurde die Realisierung eines Zweifamilienhauses durch eine städtebauliche Verdichtung ermöglicht, indem eine bestehende Garage in Richtung Norden verlängert und um ein Geschoss erhöht wurde. Dadurch wurde ein nahezu städtischer Straßenraum geschaffen, der sich an die bestehende Häuserzeile in Richtung Stadtplatz anbindet, wo die teils offene und teils geschlossene Bauweise die Freiräume abgrenzt.
Der neue Gebäudeteil ist als zeitgenössischer, den Altbestand respektierender Baukörper mit abgewandelter Form des Satteldaches interpretiert. Das Grundkonzept der neuen Verbauung basiert auf dem im Wiedergewinnungsplan aus denkmalpflegerischer Sicht geforderten Erhalt der historischen Gartenumfassungsmauer. Zudem sollte der Baumbestand in die Planung einfließen.
Auf diesem Grundkonzept aufbauend, ist das neue Gebäude als Überbauung der bestehenden Umfassungsmauer konzipiert und als zeitgenössischer Anbau ausgebildet, wobei das aufgesetzte Volumen nicht direkt auf der bestehenden Mauer auflagert, sondern sich durch den Einbau einer Stützenreihe von ihr loslöst. Im Bereich des bestehenden Baumbestandes wurde die Fassade im Erdgeschoss zurückgenommen und ein innen liegender Eingangsbereich geschaffen, der - einer offenen Gasse ähnlich - das Gebäude in Nord-Südrichtung durchläuft und sich im Bereich des Baumes nach oben ins Dachgeschoß öffnet.
[Arch. Eleonora Kraus, Arch. Peter Kraus]



Privater Wohnbau

NEUBAU EINFAMILIENHAUS A

GAIS, 2011

Die trapezförmige Bauparzelle öffnet sich Richtung Süd-Westen und bietet dadurch eine gute Ausgangslage für den Bau eines Einfamilienhauses. Auf dieser Grundlage wurde ein flacher zweigeschossiger, nach Südwesten orientierter Baukörper entworfen, dessen Erdgeschoss als Sockelzone für das nach Süden und Westen ausladende Obergeschoss dient. Während Nord- und Ostseite eine einheitlich geschlossene Fassade besitzen, dessen Wirkung durch die gerundete Nordostecke verstärkt wird, öffnet sich der Baukörper gegen Südwesten hin.

Der Zutritt zum Gebäude ist an der Nordseite angelegt und führt vom Eingangsbereich in den Wohn-Essraum mit angegliederter Küche und lässt den Blick durch die großzügigen Glasflächen in den vorgelagerten Garten fliesen. Das zentrale Element des Gebäudes stellt der zylindrische Treppenturm dar, der als vertikales Element die beiden Geschosse verbindet und über die Lichtkuppel den fensterlosen Gang im Obergeschoss belichtet. Durch die offene Metalltreppe gelangt das Licht bis ins Erdgeschoss. Die Treppe bildet ebenso den Mittelpunkt der radial angeordneten Zimmer im Obergeschoss, deren Nutzung dem Sonneneinfall entsprechend festgelegt ist.
[Arch. Peter Kraus, Arch. Eleonora Kraus]



Privater Wohnbau

NEUBAU MEHRFAMILIENHAUS S

THUINS 2007 - 2009

Bevor mit dem Neubau begonnen werden konnte, musste das Bestandsgebäude, welches aus einem dreigeschossigen Hauptgebäude und zwei angebauten Nebengebäuden bestand, abgebrochen werden. Bis vor wenigen Jahren hatte das Anwesen als Gastbetrieb und als landwirtschaftlicher Betrieb gedient, wurde allerdings in den letzten Jahren aufgelassen.
Das neue Wohngebäude nimmt nun die typischen Merkmale der übrigen Wohnbauten auf; insbesondere Größe und Verteilung der Baumasse, Dachform und Dachneigung, Firstrichtung, Fassadenaufbau. Mit der Gliederung des Volumens in zwei Baumassen und der Anordnung von zwei getrennten Satteldächern, übernimmt der Neubau die Größenverhältnisse und die Struktur des dörflichen Baugefüges und fügt sich harmonischer als ein einziges großes Volumen in das örtliche Dorfbild ein.
Die Erschließung des neuen Mehrfamilienhauses erfolgt von Norden her über ein langgestreckte Treppenhaus, welches das optische Bindeglied zwischen den beiden Bauteilen bildet.
[Arch. Peter Kraus]



Privater Wohnbau

NEUBAU MEHRFAMILIENHAUS W

THUINS 2006 - 2007

Die Bebauung der unregelmäßigen und nach Südosten abfallenden Grundstücksfläche war durch die Baufluchtlinie an der Ost- und Westseite und durch den Baubestand auf dem südlichen Nachbargrundstück festgelegt. Auf dieser Grundlage und unter Berücksichtigung von Orientierung und Erschließung wurde ein viergeschossiger Baukörper entwickelt, der sich vom zylindrischen Treppenturm im Norden ausgehend nach Süden hin fächerartig öffnet. Die seitlichen Vorsprünge in den Obergeschossen und das nach Süden leicht ansteigende Dach unterstreichen diese Ausrichtung. In den Vollgeschossen finden sich insgesamt sechs Wohnungen. Die Zufahrt erfolgt unter Ausnutzung des Gebäudeverlaufes von der tieferliegenden Straße aus.
[Arch. Peter Kraus]



Privater Wohnbau

NEUBAU ZWEIFAMILIENHAUS P

FREIENFELD 2008 - 2009

Unter Berücksichtigung der ausgesetzten Lage, des Geländeverlaufs und der Bautypologie der umliegenden älteren Gebäude wurde ein langgestreckter parallel zum Hang laufender Baukörper mit flachem Satteldach entwickelt, der sich in das Landschaftsbild einfügt. Die leichte Drehung des Baukörpers gegen den Hang bindet das Gebäude besser in den natürlichen Geländeverlauf ein, und die Langseite erhält dadurch mehr Licht und Sonne. In Anlehnung an den massiven Wohntrakt der Hofgebäude, erhielt der Neubau eine massive Mauerecke an Nord- und Ostseite, und ein großteils verglastes Erdgeschoss an Süd- und Westseite. Auf diese Sockelzone sitzt ein regelmäßiges Obergeschoss mit symmetrischen Fensterteilungen an der Talseite auf, das sich mit der Nordmauer durch einen auskragenden Bauteil verzahnt.
Die Erschließung erfolgt über eine neue Zufahrt. Dadurch können die notwendigen Nebenbauten und Autoabstellplätze in den Hang gesetzt werden.
[Arch. Peter Kraus]